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Wer sagt, dass Fern-Beziehungen nicht funktionieren?

Der Kräuterexperte SONNENTOR bezieht Rohwaren von Nah und Fern. Dazu wird mit Bäuerinnen und Bauern weltweit zusammengearbeitet, denn in unserem Klima kann nicht alles optimal wachsen. Aromatische Gewürze wie Nelken und Zimt, die uns aktuell den heißgeliebten Weihnachtsduft bescheren, kommen beispielsweise aus einem Anbauprojekt in Tansania. Das Geheimnis der erfolgreichen Fernbeziehungen von SONNENTOR: Die Andersmacher handeln fair, direkt und auf Augenhöhe.

Direkter Handel

Rund 200 biologische Kräuter, Gewürze und Kaffee bezieht SONNENTOR aus der ganzen Welt. 60 Prozent davon werden über Direct Trade bezogen, also direkt vom Bauernhof, oder über Partnerinnen und Partner vor Ort. So pflegen die Schätzesammler des Bio-Pioniers direkte Partnerschaften zu rund 1000 Bäuerinnen und -Bauern weltweit. Das garantiert faire Preise und ermöglicht den Menschen den Aufbau einer langfristigen Existenz.

Warum in aller Welt?

Nicht alle Kräuter und Gewürze sind unserem Klima gewachsen: Exoten wie Nelken und Pfeffer gedeihen nur in südlichen Gefilden. Kräuter wie Zitronenthymian und Griechischer Bergtee bilden nur in mediterranem Klima ein besonders intensives Aroma.

Der Bedarf an Kräutern und Gewürzen wächst: Das Team des Kräuterhändlers braucht mehr Rohwaren, als es in Österreich bekommt. Deshalb wird auch aus Regionen bezogen, wo es mehr als genug gibt, wie z. B. Paprika aus Spanien. Durch verschiedene Anbaugebiete gehen die Schätzesammler von SONNENTOR außerdem auf Nummer sicher, falls es regional zu Ernteausfällen kommt. So wird Lavendel etwa in Österreich und Albanien angebaut.

Aromatische Gewürze aus Tansania

Ein Anbauprojekt von SONNENTOR, dass bereits seit über einem Jahrzehnt besteht, ist in Tansania zu Hause. Hier arbeitet Anbaupartner Cleopa Ayo mit über 600 kleinstrukturierten Bio-Bäuerinnen und Bauern zusammen. Aromatische Gewürze wie Nelken, Zimt, Pfeffer und auch Zitronengras bezieht SONNENTOR von hier.

Viele der Menschen besitzen nur rund zwei Hektar. Sie alle bekommen vom Anbau bis zum Transport und der Qualitätskontrolle Unterstützung von Cleopa Ayo und seinem Team. So haben die Familien trotz der kleinen Flächen eine gute Wertschöpfung. Die Aufbereitung erfolgt in Muheza. Hier hat der Anbaupartner einen eigenen Betrieb, wo wiederum über 50 Personen einen Arbeitsplatz haben und dadurch eine gesicherte Existenz. „Durch Transparenz und Ehrlichkeit haben wir eine wettbewerbsfähige Bauergruppe und einen starken Markt für die Bio-Schätze der Bäuerinnen und Bauern geschaffen“, betont Cleopa Ayo – dem die Entwicklung der Region sehr am Herzen liegt.

Werte teilen

Bei SONNENTOR gibt es ein eigenes CSR-Team. Die Teammitglieder sind die Werthüter des Unternehmens und haben unter anderem die Aufgabe sicherzustellen, dass alle Partner entlang der Lieferkette die Werte teilen und damit auch die sozialen Standards einhalten. Dazu wurde ein eigener Verhaltenskodex (Code of Conduct) niedergeschrieben, der sich an internationalen Richtlinien orientiert. Regelmäßige Besuche vor Ort sind genauso selbstverständlich, wie dass auch die Anbaupartnerinnen und Partner selbst jederzeit im Waldviertel einen Blick hinter die Kulissen werfen können. So war auch Cleopa Ayo aus Tansania bereits zu Besuch in den wohlduftenden Kräuterhallen.

Über SONNENTOR

SONNENTOR wurde 1988 gegründet. Vor allem die bunten Produktinnovationen im Tee- und Gewürzsortiment haben das Unternehmen aus Österreich international bekannt gemacht. Mit Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen, Produkten ohne Palmöl und direktem Handel mit Bio-Bäuerinnen und -Bauern weltweit, zeigt der Kräuterspezialist: Es geht auch anders!

Link: www.sonnentor.com/esgehtauchanders

Foto/Video: Sonnentor.

Geschrieben von Option

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