„Die Klimakatastrophe abwenden – es gibt heute kaum eine dringlichere Aufgabe, die es zu bewältigen gilt. Und die Uhr tickt, uns bleiben nur noch wenige Jahre dafür. Ökologisch kontraproduktive Steuerbegünstigungen wie jene für die Flugindustrie oder für Dieseltreibstoff sind längst nicht mehr rechtfertigbar – und dennoch sind sie nach wie vor im Steuersystem verankert und werden von der Industrielobby bislang erfolgreich verteidigt.
Die Zivilgesellschaft protestiert, die Politik schaut lieber weg – oder konterkariert gar geplante Klimaziele mit verantwortungslosen Aktionen wie „Tempo 140“ und Co. Und so steigen die CO 2 -Emissionen im Verkehrsbereich „munter“ weiter anstatt zu sinken. Uns muss jedoch endlich allen klar werden, dass Klimaforschung, Umweltorganisationen und zigtausend junge Menschen, die seit Monaten für ihre Zukunft protestieren, recht haben: In puncto Klimakrise gibt es nur zwei Entscheidungsmöglichkeiten: ,Handeln‘ oder ,Unterlassen‘. Nichts – oder auch zu wenig – zu tun, führt uns auf direktem Weg in die Klimakatastrophe. Umweltschädliche Subventionen müssen deshalb endlich abgebaut und Klima- und Energieziele mithilfe einer aufkommensneutralen CO 2 -Steuer strukturell angegangen werden.“
Franz Maier, Präsident des Umweltdachverbandes