ZUM BEITRAG IN ORIGINALSPRACHE
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Salvadoran security forces have committed widespread human rights violations since the adoption of a state of emergency approved in late March in response to a peak in gang violence. To support our work, please visit: https://hrw.org/donate Human Rights Watch: https://www.hrw.org Subscribe for more: https://bit.ly/2OJePrw
(New York, 7. Dezember 2022) – Die salvadorianischen Sicherheitskräfte haben seit der Verhängung des Ausnahmezustands, der Ende März als Reaktion auf einen Höhepunkt der Bandengewalt genehmigt wurde, weit verbreitete Menschenrechtsverletzungen begangen, so Human Rights Watch und Cristosal in einem gemeinsamen Bericht heute veröffentlicht.
Der Bericht „’We Can Arrest Everyone We Want‘: Widespread Human Rights Violations Under El Salvador’s ‚State of Emergency’“ dokumentiert willkürliche Massenverhaftungen, Folter und andere Formen der Misshandlung von Inhaftierten, erzwungenes Verschwindenlassen, Todesfälle in Haft, und missbräuchliche Strafverfolgung. Die Missbräuche wurden durch den raschen Abbau der richterlichen Unabhängigkeit seit seinem Amtsantritt Mitte 2019 durch Präsident Nayib Bukele ermöglicht. Der Bericht enthält konkrete Empfehlungen dazu, wie die salvadorianischen Behörden rechtskonforme Schritte unternehmen können, um Banden zu zerschlagen und die Bevölkerung vor ihren abscheulichen Verbrechen zu schützen, und fordert internationale Finanzinstitutionen auf, Menschenrechtsbedingungen für alle Darlehen festzulegen, die an Regierungsstellen vergeben werden, die direkt an Menschenrechtsverletzungen beteiligt sind.
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