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Energy Globe Wien in Kategorie Jugend geht an Let’sFIXit


Reparieren bringt’s! Wie sehr, das zeigen die Auszeichnungen des Projektes Let’sFIXit – nach der Auszeichnung im Rahmen der Ö1 Initiative „Reparatur der Zukunft“ und einer 5-Sterne-Bewertung beim Materialkompass Verbraucherbildung folgte nun die Verleihung des Energy Globe Wien in der Kategorie Jugend.

Im Projekt Let’sFIXit haben die Projektpartner RepaNet, Österreichisches Ökologie-Institut und DIE UMWELTBERATUNG das Thema Reparatur für den anschaulichen Schulunterricht aufbereitet. Vom Radlcheck über die Laptopwartung bis zur Fleckentfernung sind viele Tipps zur Instandhaltung von Alltagsgegenständen und auch Hintergrundinformationen zu Nutzungsdauer und Ressourcenschonung in den Let’sFIXit-Unterrichtsmaterialien beschrieben. „Bewusst weniger kaufen und Dinge reparieren und dadurch länger nutzen, so schaut umweltschonender, kostensparender Konsum aus. Mit Let‘sFIXit haben wir ein Zukunftsthema für den Unterrichtsalltag aufbereitet“, erklärt Mag. Elmar Schwarzlmüller, Ressourcenexperte von DIE UMWELTBERATUNG. Die für 10- bis 14-jährige konzipierten Unterrichtsmaterialien stehen auf www.repanet.at/letsfixit zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Die Jugend ist die Zukunft

Diese Bemühungen wurden nun mehrfach gewürdigt. Am 4. November wurde das Projekt im Rahmen einer Gala im Wiener Rathaus mit dem Energy Globe Award Wien in der Award-Kategorie Jugend ausgezeichnet. Damit ist es eines von sechs herausragenden, nachhaltigen Projekten im Raum Wien, die den Fokus auf Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Einsatz erneuerbarer Energien richten und die mit einer Urkunde gewürdigt wurden.  „Diese Auszeichnung zeigt, dass wir mit unserer Intention, die Reparaturkultur von Jugend an wieder in den Alltag zu integrieren, den Nerv der Zeit treffen“, freut sich Matthias Neitsch, Geschäftsführer von RepaNet Österreich.

Reparatur der Zukunft & 5-Sterne-Bewertung

Doch das ist noch nicht alles: Let’sFIXit wurde auch im Rahmen der Ö1 Initiative „Reparatur der Zukunft“ augezeichnet. Hier waren innovative Ideen, Konzepte oder bereits realisierte Projekte gesucht, die an Lösungen für die Gesellschaft von morgen arbeiten. 93 Projekte haben zwischen März und Juli 2021 die Kriterien des globalen Castings neuer Ideen erfüllt, von diesen hat die Jury 27 Projekte für eine Auszeichnung ausgewählt. Alle ausgewählten Projekte sind hier zu finden.

„Die frühzeitige und praxisnahe Auseinandersetzung mit Ressourcenschonung und Nachhaltiger Produktgestaltung ist wesentlich für das eigene Konsum- und Nutzungsverhalten“, unterstreicht DI Maria Kalleitner-Huber, langjährige Kreislaufwirtschaftsexpertin am Österreichischen Ökologie-Institut, die Relevanz des Projektes. Erkannt wurde diese auch vom Materialkompass Verbraucherbildung, was zu einer 5-Sterne-Bewertung der Unterrichtsmaterialien führte.

Wir und unsere Projektpartner freuen uns sehr über die Auszeichnung und darauf, dass die Materialien von Pädagog*innen intensiv genutzt werden, sodass Reparaturkultur wieder Teil der Alltagskultur wird. Wir starten damit in den Klassenzimmern.

Mehr Infos …

Infos und Downlad der Let’sFIXit-Unterrichtsmaterialien

Let’sFIXit auf der Website von DIE UMWELTBERATUNG

Ö1 „Reparatur der Zukunft“ – ausgezeichnete Projekte

Materialkompass Verbraucherbildung: Let’sFIXit

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Geschrieben von Re-Use Austria

Re-Use Austria (vormals RepaNet) ist Teil einer Bewegung für ein “Gutes Leben für alle” und trägt zu einer nachhaltigen, nicht wachstumsgetriebenen Lebens- und Wirtschaftsweise bei, die auf Ausbeutung von Menschen und Umwelt verzichtet und stattdessen mit möglichst wenigen und intelligent genutzten materiellen Ressourcen ein möglichst hohes Niveau an Wohlstand schafft.
Re-Use Austria vernetzt, berät und informiert StakeholderInnen, MultiplikatorInnen und andere AkteurInnen aus Politik, Verwaltung, NGOs, Wissenschaft, Sozialwirtschaft, Privatwirtschaft und Zivilgesellschaft mit dem Ziel, bessere gesetzliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für sozialwirtschaftliche Re-Use-Betriebe, privatwirtschaftliche Reparaturbetriebe und zivilgesellschaftliche Reparatur- und Re-Use-Initiativen zu schaffen.

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