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Klimaschutz ja, Verhalten ändern? Eher nicht

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Im Zuge der Coronakrise hat das Auto wieder einen Schub in Sachen Beliebtheit erfahren. Ob Autokino, Auotdisco oder Autozirkus, bis hin zur Autohochzeit, bietet der PKW Distanz und sorgt so für mehr Sicherheit vor Viren. Laut einer Umfrage von AutoScout24.at wollen 20 Prozent der befragten Lenker*innen auch nach der Krise das Auto aus Sicherheitsgründen verstärkt nutzen, um sich vor Ansteckung zu schützen – eine Hiobsbotschaft für Klimaschützer*innen.

Aber: Aus der Umfrage geht auch hervor, dass 84 Prozent der österreichischen Autobesitzer*innen der Klimawandel beschäftigt und drei von vier Befragten würden bei einer Neuanschaffung, Klimaschutzaspekte berücksichtigen.

Auf Fahrten verzichtet wird aber auch für das Klima nicht gerne: Nur vier von zehn Befragten gaben an, dass sie auf kurze Autofahrten verzichten, weitere zehn Prozent planen diese Maßnahme und immerhin 35 Prozent können es sich vorstellen. Insgesamt gefahrene Kilometer reduzieren bereits 28 Prozent, zehn Prozent planen es und rund ein Drittel hält es für vorstellbar. „Auch Teilen für den Klimaschutz scheint keine attraktive Maßnahme zu sein, denn Carsharing und die Nutzung von Mitfahrbörsen oder Fahrgemeinschaften werden von 60 Prozent als nicht vorstellbar bewertet“, heißt es in der Aussendung.

Photo by Terry Jaskiw on Unsplash

ZUM BEITRAG AUF OPTION ÖSTERREICH


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Geschrieben von Karin Bornett

Freie Journalistin und Bloggerin in der Option Community. Technikaffines Labradorfrauchen mit Leidenschaft für Dorfidylle und Faible für urbane Kultur.
www.karinbornett.at

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