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Klima: Die Fliegerei ist nicht vorbei

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Wegen der Corona-Reisebeschränkungen bleiben derzeit mehr als zwei von drei Flugzeugen in Deutschland am Boden. In den ersten drei Quartalen zählten die deutschen Flughäfen 71 Prozent weniger Passagiere als in den Vergleichsmonaten des Vorjahres. 60.000 von 255.000 Arbeitsplätzen an den Airports seien in Gefahr, warnt der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrsgesellschaft BDL. 

Milliardengrab Flugverkehr

Der Staat hat sich schon mit neun Milliarden Euro bei der deutschen Lufthansa eingekauft, um die Fluggesellschaft vor der Pleite zu retten. Nun braucht sie wieder um Unterstützung der Steuerzahler*innen. Statt unser aller Geld in zukunftsfähige, nachhaltige Transportmittel wie die Bahn und andere öffentliche Verkehrsmittel zu investieren, will Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) die Flughäfen mit weiteren Milliarden aus der Steuerkasse retten.  Dabei erwirtschafteten schon vor der Corona-Pandemie zwei von drei deutschen Flughäfen Verluste.  Diesen zahlen die Betreiber, in der Regel Städte, Landkreise und die jeweiligen Bundesländer, also wir alle. Nur die größten acht der 24 Airports erzielten 2017 einen Gewinn.  

„Zehn der 14 Regionalflughäfen in Deutschland sind dauerhaft von staatlichen Subventionen abhängig und haben keine Verkehrsfunktion für die regionale Wirtschaft. Diese Zombie-Flughäfen dürfen nicht durch Subventionen wiederbelebt werden, um die Klimakrise weiter zu verschärfen“, schimpft nicht nur der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Treibhausgasemissionen vermeiden, reduzieren, kompensieren

Wenn die Politik den Klimaschutz nicht ernst nimmt, müssen wir selbst mehr dafür tun und am Boden bleiben. Dazu können wir unsere Treibhausgasemissionen verringern, zum Beispiel möglichst wenig fliegen, mit der Bahn oder dem Fahrrad statt dem Auto fahren, die Heizung etwas herunter drehen, möglichst wenig verarbeitete Bio-Lebensmittel aus unserer Region kaufen und vieles mehr. Was dann noch an Treibhausgasemissionen auf unser Konto geht, können wir „kompensieren“.

Wie das genau geht und was Du dabei beachten solltest, habe ich hier für Dich aufgeschrieben.

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Geschrieben von Robert B. Fishman

freier Autor, Journalist, Reporter (Radio und Printmedien), Fotograf, Workshop-Trainer, Moderator und Reiseleiter

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