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Fünf positive Seiten der Corona-Krise

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Die letzten Wochen waren voller Emotionen: Irritation, Spaß, Wut und Angst. Die Gesellschaft hatte binnen weniger Wochen einen Sinneswandel. Der Corona Virus betrifft die ganze Welt und seine Folgen sind für viele erschütternd – ein Verlust an Freiheit, Überlastung und Tod.  Dennoch ist es wichtig für Menschen, die positiven Seiten nicht aus den Augen zu verlieren, egal in welcher Situation man sich gerade befindet.

Hier sind fünf positive Aspekte der Corona-Krise:  

  1. Regionalität: Wenn Regionalität zugunsten der Umwelt die Menschen noch nicht überzeugt hat, ist vielen spätestens jetzt die Wichtigkeit von lebenswichtigen Produkten aus dem Land bewusst. Die Krise gibt den Unternehmen und den Menschen die Chance, lebenswichtige Produkte wie Medikamente oder Lebensmittel in Zukunft vielleicht lieber regional herzustellen. Viele, die schon seit einigen Tagen zu Hause gegen Langeweile ankämpfen, finden sich plötzlich in der Küche wieder und backen freiwillig Kuchen oder Brot – das würde zumindest die leeren Regale mit Mehl erklären. Manche finden vielleicht sogar Freude daran, in Zukunft lieber etwas selber zu backen, bevor sie es im Laden kaufen.
  2. Zeit: in vielen Medien hört man rauf und runter, dass man ja nun mehr Zeit für die Dinge hat, die man sonst nicht tun würde – dazu zählen bestimmt schon mal Kuchen backen und freiwilliges ausmisten. Darüber hinaus hat man natürlich mehr Zeit mit der Familie, mit der man gerade feststeckt, die man aber sonst vielleicht in der Konstellation im normalen Alltag selten erlebt. Zeit wird gewonnen durch einen terminfreien Kalender oder zwanzig Minuten mehr in der Früh, da die meisten wahrscheinlich zurzeit den Jogginghosen-Look mit fettigen Haaren rocken. Ein komisches Gefühl ist es zum Beispiel auch, dass man nichts planen kann – wie die Situation im Sommer, oder auch schon in zwei Wochen aussieht weiß keiner – das kann aber auch ein toller Denkanstoß für die Kalender-Fetischisten unter uns sein!  
  3. Reset: Wer sich schon seit einiger Zeit in häuslicher Quarantäne befindet, hat bestimmt schon die ein oder andere Aktion zum Ausmisten gestartet. Die Euphorie der frisch geputzten und aufgeräumten Wohnung mag vielleicht zum einen am Sauerstoffmangel und „Social Distancing“ liegen, jedoch zeigt es die positiven Aspekte des Minimalismus. Zum Minimalismus gehört zum Beispiel auch, dass man sich genau fragt: was brauche ich eigentlich wirklich? Diese Entscheidung wird nun vielen abgenommen, da Geschäfte wie Klamotten Läden geschlossen sind.
  4. Rücksicht: die Menschen werden auf die Probe gestellt, denn sie müssen vor allem auf ältere oder geschwächte Menschen Rücksicht nehmen und auf einige Freiheiten verzichten. Daraus entwickelt sich aber auch Achtsamkeit für andere, zum Beispiel auf die, die sonst einen als selbstverständlich angesehenen Beruf ausüben: die Krankenschwester, der Herr an der Kasse des Supermarkts oder die Postbotin. Ein einfacher Satz wie „danke für Ihre Arbeit!“ oder „Bleiben Sie gesund“ fällt häufiger als sonst. Auch das Video aus Italien kursierte durch die ganze Welt und stellt ein perfektes Beispiel der Solidarität und Gemeinschaft dar. Die „#Nachbarschaftschallenge zeigt ebenfalls, wie Nachbarn auf einander Rücksicht nehmen und füreinander einkaufen.
  5. Umwelt: Zum einen genießen und wertschätzen viele Menschen die Natur nun vielmehr durch ihren kostbaren Spaziergang, zum anderen hat die Umwelt die Chance, sich zu regenerieren und erholen. Es gibt zwar weniger Fahrzeuge, Fähren und Flugzeuge – diese Abzüge bringen aber viele positive Aspekte mit sich. In Venedig wird das Wasser wieder klarer und es schwimmen sogar kleine, schimmernde Fische. Auch die Satelliten Bilder der NASA zirkulieren durch die Welt und zeigen, dass die Luft in China sauberer scheint.

In den nächsten Wochen werden hoffentlich wieder mehr erfreuliche Nachrichten berichtet: Zum Beispiel positive Ergebnisse der Studien für Wirkstoffe gegen Covid-19 ende April, weniger Neuerkrankte, hohe Prozentzahlen an wieder gesunden Menschen (vor allem in Italien) und eine neugewonnene Freiheit für die Bürger und Bürgerinnen der Länder.

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Geschrieben von Nina von Kalckreuth

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2 Kommentare

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    • Wenn ich Ihr Kommentar gerade richtig entziffert habe, hat der Virus natürlich auch viel mit Angst zu tun, das ist klar. Neben den negativen Berichten dachte ich mir es wäre hilfreich, wenn die vielen Menschen die momentan Zuhause sitzen ein paar positive Veränderungen wahrnehmen, die nichts mit Angst zu tun haben (Umwelt, Rücksicht, etc.)

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