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Böse Fruktose?

Professor Robert H. Lustig ist Neuroendokrinologe an der Universität von Kalifornien in San Francisco. Er wurde durch seine Forschungen zum Zusammenhang von Übergewicht und Zucker, insbesondere Fruktose (Fruchtzucker), der in der industriell erzeugten Form als High Fructose Corn Syrup seit ca. 1980 massenhaft verwendet wird, international bekannt.

Fruktose sendet falsches Signal

In seinem Vortrag „Sugar: The Bitter Truth“ („Zucker, die bittere Wahrheit“) erzählt er, wie der Zuckerkonsum in der westlichen Welt sich seit Anfang des Jahrhunderts nahezu verfünffacht hat – und was die Folgen des übermäßigen Konsums von High Fructose Corn Syrup (Maissirup mit hohem Fruktosegehalt) sind. Fruktose hemmt das Hormon Leptin (verantwortlich für das Sättigungsgefühl) genau wie die Ausschüttung von Insulin. Das Gehirn merkt also nicht, dass Zucker konsumiert wurde, und kann so den Befehl „Ich bin satt“ nicht an den Körper weitergeben.

Fruktose wird anders als die Glukose nicht zu einem hohen Anteil (80 Prozent) vom Körper verwertet, sondern direkt in der Leber verstoffwechselt. Der Arzt vergleicht die Aufnahme der Fruktose mit dem Trinken von Alkohol, nur ohne den Rausch, und schreibt ihr hier die gleichen schädigenden Wirkungen zu.

Foto/Video: Shutterstock.

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Geschrieben von Ursula Wastl

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