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Framing als Mittel gegen die Klimakrise

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„Wenn wir so rasch wie möglich eine klimaneutrale Zukunft erreichen wollen, müssen wir zusammenarbeiten – und auch die Sprache spielt dabei eine wesentliche Rolle“, sagt Peter Traupmann, Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur. Diese hat nun ein Energie-Handbuch verfasst, das „Hilfestellung für eine Sprache, mit der Verhaltungsänderungen leichter erreicht werden können“, bietet.

„Der Begriff ‚Erderwärmung‘ war einer der Auslöser, warum wir unser Energie-Handbuch entwickelt haben“, so Traupmann. Denn Wärme sei ein positiv besetzter Begriff. Menschen empfinden zum Beispiel warmen Sonnenschein als angenehmer als kalten Wind. Und auch im übertragenen Sinn greift das Konzept, gibt Traupmann zu bedenken: „Wir erwärmen uns für eine gute Idee, wir freunden uns mit warmherzigen Menschen an oder unser Herz erwärmt sich, wenn wir kleine Kinder sehen. ‚Globale Erwärmung‘ ist also denkbar ungeeignet, wenn wir auf Gefahren und dringende Handlungsnotwendigkeiten hinweisen, die durch einen weltweiten Temperaturanstieg entstehen werden“, so Traupmann.

So soll Framing also mit Hilfe des Energie-Handbuches als eines der Mittel gegen die Klimakrise eingesetzt werden.

Das Energie-Handbuch steht öffentlich zum Download zur Verfügung.

Photo by Nathaniel Shuman on Unsplash

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Geschrieben von Karin Bornett

Freie Journalistin und Bloggerin in der Option Community. Technikaffines Labradorfrauchen mit Leidenschaft für Dorfidylle und Faible für urbane Kultur.
www.karinbornett.at

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