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Es Reicht! Neue Protestplattform gegen Teuerungen formiert sich | attac Österreich


Es Reicht! Gemeinsam aufstehen gegen die Teuerung. Unter diesem Namen formiert sich in Österreich eine neue Protestplattform für solidarische Antworten auf die aktuellen Teuerungen.

„Die Teuerungen sind für viele Menschen eine existentielle Bedrohung. Doch unsere Grundbedürfnisse müssen sicher sein: Heizen oder Duschen dürfen kein Luxus sein, eine warme Wohnung, ein voller Kühlschrank, leistbare Pflege und ein sicheres Einkommen sind unser gutes Recht“, sagt Benjamin Herr.

Bisherige Maßnahmen reichen nicht

„Die bisherigen Anti-Teuerungs-Maßnahmen der Regierung sind weder sozial noch ökologisch treffsicher. Statt Grundbedürfnisse umfassend abzusichern, setzt die Regierung auf Einmalzahlungen und eine Strompreisbremse, die wir uns mit unseren eigenen Steuern selbst zahlen dürfen“, kritisiert Hanna Braun.

Es Reicht! wird in den kommenden Wochen zu Protesten auf der Straße aufrufen, um politischen Druck von unten aufzubauen. Zu den zentralen Forderungen zählen dabei die Absicherung von Grundbedürfnissen, die Besteuerung von Vermögen und exzessiven Konzerngewinnen sowie höhere Löhne, Pensionen und Sozialleistungen. Zudem dürfen soziale und ökologische Fragen nicht gegeneinander ausgespielt werden, fordert die Plattform. Die Umverteilung gesellschaftlichen Reichtums müsse mit einer Reduktion des Ressourcenverbrauchs und einem schnellen Ausstieg aus Öl, Kohle und Gas einhergehen.

Im Gegensatz zu politischen Kräften, die auf Sündenböcke und Abschottung setzen, fordert die Plattform ein würdevolles Leben für alle Menschen.

Auftakt am 1. Oktober / Breite Unterstützung

Auftakt der Proteste ist eine erste Kundgebung am Samstag, 1. Oktober, um 15 Uhr, am Wiener Ballhausplatz mit anschließender Demonstration zum Servicecenter der Wien Energie auf der Spittelauer Lände. Weitere Demonstrationen und Mobilisierungen sind in Planung. Zugleich startet eine Petition mit den sieben ausgearbeiteten Forderungen der Plattform.

Es Reicht! wird von zahlreichen Organisationen sowie sozialen und ökologischen Bewegungen unterstützt; darunter Attac, die Volkshilfe, die Österreichische Hochschüler*innenschaft, die Sozialistische Jugend, System Change not Climate Change, Mosaik, IG24 – Interessengemeinschaft der 24h-Betreuer:innen, Jugendrat, Aufstand der Alleinerzieher*innen, En Commun, Junge Linke, Komintern, Mehr für Care! Wirtschaften fürs Leben, Plattform Radikale Linke, Plattform 20.000 Frauen, Rise up 4 Rojava. Zudem unterstützen LINKS und die KPÖ die Plattform.

LINK: Webseite Es Reicht!

 

Quelle

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Geschrieben von Option

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