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Der Geist unserer Gesellschaft

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Wofür wird unsere Generation in Erinnerung bleiben? Dafür, dass sie ihr Potenzial nicht genutzt hat? Dafür, dass sie nicht rechtzeitig gehandelt hat, obwohl es genau die richtige Zeit dafür gewesen wäre? Wir wollen etwas verändern und doch sind wir zu bequem unsere großen Worte in Taten umzusetzen. Und doch ist uns unsere Zukunft nicht wichtig genug, um uns zu erheben, um zu versuchen unsere schlimmsten Befürchtungen zu verhindern. Wir alle denken täglich tausende Gedanken und doch verschwenden die Meisten kaum einen an etwas so Wichtiges wie die Zukunft unseres Heimatplaneten. Wir alle handeln, doch sind uns der Konsequenzen unseres Handelns nicht bewusst. Wir denken, in unserer bequemlichen Manier: „Was kann einer alleine schon ändern?“ Doch die Frage ist rhetorisch.

Die Wahrheit ist, dass wir zwar die Antwort zu wissen glauben, sie aber gar nicht hören wollen, sie gar nicht hören müssen, da wir unser Verhalten sowieso nicht ändern. Gemächlich wie wir Menschen sind, benutzen wir sie als Ausrede, um nicht handeln zu müssen. Aus sich herauszukommen und sich für etwas einzusetzen, das außerhalb unserer Komfortzone liegt, stellt für die Mehrheit der Weltbevölkerung ein enorm großes Problem dar. Ein Problem, das sie nicht lösen wollen, da wiederum die Lösung des Problems es erfordert, aus seiner Bequemlichkeit herauszutreten und zu handeln. Deshalb bleibt alles wie gewohnt. Alles bleibt beim Alten, keiner muss sich unnötig anstrengen und keiner setzt sich für die Rettung unseres Planeten ein.

Und diejenigen, die sich entschlossen haben zu handeln, die, die sich entschlossen haben, sich für die Zukunft einzusetzen, scheitern kläglich an der Faulheit der restlichen Bevölkerung. Nicht nur opfern sie ihre Zeit und Energie für ein größeres Wohl, doch treffen sie auch noch auf Widerstand. Sie treffen auf Menschen, die ihre Augen noch nicht geöffnet haben und jenes Ziel herunterspielen und sogar verleugnen, obwohl die Konsequenzen jetzt schon klar erkennbar sind! Man nehme zum Beispiel den amerikanischen Präsidenten, ein hohes Tier, bei dem man eigentlich erwarten können sollte, dass dieser sich mit jenen Themen auseinandersetzt und dementsprechend handelt. Als einer der wichtigsten und einflussreichsten Menschen auf diesem gefährdeten Planeten verleugnet er die bestehende Gefahr sogar, verleugnet die ansteigende Temperatur und schiebt sie, ganz bequem, auf andere Dinge.

Er ist das perfekte Beispiel für den durchschnittlichen Menschen: zu faul, um sich mit Vorgängen außerhalb seiner Komfortzone zu beschäftigen und sich Gedanken zu machen, die vielleicht zwar anstrengend und fremd sind, aber zur Selbstfindung führen und einem die Augen öffnen. Wenn wir uns jedoch alle zusammen dafür einsetzen und unsere Augen gegenüber den heutigen Problemen öffnen und versuchen sie zu lösen anstatt sie nur aus Gründen der Bequemlichkeit zu verleugnen, so retten wir am Ende vielleicht nicht nur den Planeten, sondern auch den Geist unserer Gesellschaft.

Foto/Video: Shutterstock.

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Geschrieben von Lana Dauböck

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