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Buch-Tipp: „Das Café am Rande der Welt“

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„Warum bist Du hier? Hast Du Angst vor dem Tod? Führst Du ein erfülltes Leben?“

Mit diesen Fragen wird John, der Protagonist des Bestsellers „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky nach einer langen und anstrengenden Arbeitswoche in einem abgeschiedenen Café konfrontiert. Eigentlich war John auf dem Weg in den wohl verdienten Urlaub. Nach einem nervenaufreibenden Stau und mit wenig Tank verfährt er sich jedoch und strandet in dem Café, in dem er die ganze Nacht lang verweilt. Mit Hilfe von Gesprächen mit der Serviererin Casey und dem Koch Mike beantwortet John nach und nach die drei Fragen und gewinnt an Erkenntnissen – unter anderem auch über seinen Zweck der Existenz, oder dem sogenannten „ZdE“.

Das Buch beschäftigt sich mit den klassischen Fragen zum Sinn des Lebens. Ganz so abgedroschen wie es klingt ist es jedoch nicht, da der Leser durch Denkanstöße und Beobachtungen inspiriert wird. So werden beispielsweise Themen der Angst besprochen, wie beispielsweise der Angst vor einem Abgrund, der nicht da ist. Viele Menschen kennen die Hemmungen sicherlich, die man empfindet, wenn einem etwas Neues oder Unbekanntes bevorsteht und trauen sich nicht, sich ihrer Angst zu stellen. Die Komfortzone zu verlassen ist dennoch ein wichtiger Bestandteil des Lebens.

Anhand des Beispiels des Protagonisten werden darüber hinaus weit verbreitete Kreisläufe, in denen sich viele Menschen befinden, beleuchtet und hinterfragt. Ein klassisches Beispiel: Du arbeitest Vollzeit in einem Job, der viel Zeit und Nerven in Anspruch nimmt. Nach einer anstrengenden Arbeitswoche bist Du erschöpft und hast dadurch keine Muße mehr, Dich mit Dingen zu beschäftigen, die Dir eigentlich wichtig sind oder die Dir Freude bereiten: lesen, Musik machen, zeichnen, Zeit mit Freunden oder Familie verbringen. Stattdessen kaufst Du dir mit Deinem hart erarbeiten Geld Sachen, wie beispielsweise einen Massagestuhl, Klamotten oder einen teuren Urlaub, um Dich kurzfristig von dem Stress zu erholen. Das Geld, das Du dafür ausgegeben hast, muss aber wieder rein – Du befindest Dich wieder am Anfang der Spirale. Was machst Du nun? 

Der Bestseller ist sicherlich Geschmacksache. Wer sich aber ein wenig auf die simple Handlung einlässt, bekommt neben Ratschlägen und Denkanstößen vor allem eines: Mut und Lust auf etwas Neues.

Foto: Sincerely Media auf Unsplash

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Geschrieben von Nina von Kalckreuth

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