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50% Stimmrecht bei Fairtrade

Fairtrade setzt sich weltweit für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen im globalen Süden ein. Was dafür nötig ist, weiß niemand so gut, wie die Kleinbauernfamilien und Beschäftigen auf den Plantagen selbst. Sie werden von den Produzentennetzwerken Afrikas, Asiens und Lateinamerikas vertreten. Diese wiederum nominieren vier Vertreterinnen und Vertreter, die einmal im Jahr zur Fairtrade-Generalversammlung reisen. Dort treffen sie auf vier gewählte Repräsentantinnen und Repräsentanten der nationalen Fairtrade-Organisationen, zu denen auch jene aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zählen. Zudem gibt es drei unabhängige Mitglieder, die an diesem Treffen teilnehmen. Bäuerinnen und Bauern sowie Arbeiterinnen und Arbeiter haben daher 50 Prozent des Stimmrechts. Sie entscheiden mit, wenn es um wichtige strategische Fragen für die Zukunft oder die Festlegung des Jahresbudgets vom Dachverband Fairtrade International geht. Somit ist sichergestellt, dass Entscheidungen im Fairtrade-System demokratisch und auf Augenhöhe mit den Produzentenorganisationen im Ursprung getroffen werden.

Quelle

Geschrieben von Option

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